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Réfer. : 2602 .
Auteur : Anonyme.
Titre : Splendor Solis.
S/titre : .

Editeur : Krewel-Werke GMBH.
Date éd. : 1972 .
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**** A T T E N T I O N ****

Ce document étant sujet à droits d'auteur,
n'est composé que du début, et des tables éven-
tuelles. Reportez-vous aux références ci-dessus
pour vous le procurer.

**** A T T E N T I O N ****



Aus Anlaβ ihres 50 jährigen Bestehens
überreichen die Krewel-Werke GmbH ihren Freunden die
Faksimile-Ausgabe der Prunkhandschrift
»SPLENDOR SOLIS«
als Festgabe mit dem Wunsche,
daβ sie den Empfängern Freude bereiten möge.
Die kostbare Pergamenthandschrift ist nur noch in fünf
zum Teil unvollständigen Exemplaren
in europäischen Bibliotheken vorhanden
und somit nur wenigen Interessenten für wissenschaftliche Zwecke
zugänglich.
Mit dem Seltenheitswert
verbinden sich die einmalige Schönheit der Handschrift,
die Kunst der alten Schreibmeister,
der Buchmalerei und der Maltechnik.
Die Krewel-Werke glauben daher, mit der Überreichung der ersten
Original-Wiedergabe der Handschrift »SPLENDOR SOLIS«
den Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung,
den Ärzten und Apothekern
für fruchtbare Zusammenarbeit sowie den
Freunden des Hauses für ihre Verbundenheit
auf besondere Weise zu danken.

KREWEL-WERKE GMBH
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(Inge Viefhues)



K Ö L N, D E N 24. F E B R U A R 1 9 7 2

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Herausgeber und Verlag danken der Staatsbibliothek, Preuβischer Kulturbesitz,
Handschriftenabteilung, 1 Berlin 33, Dahlem, für die freundliche Genehmigung
des Faksimile-Druckes S P L E N D O R S O L I S, der Senckenbergische Bibliothek
Frankfurt für die Überlassung der » Groβe allegorische Lehrtafel«, Kupferstich von
Matthäus Merian aus dem Sammelband »Musaeum Hermeticum«, Frankfurt 1677/78.

Die Betreuung des Nachdruckes lag bei optimum, Verlag für Wirtschaftsschrifttum
Wiesbaden, die Offsetreproduktionen erstellte Union-Klischee Wiesbaden, den
Druck besorgte die Eggebrecht-Presse Mainz, die buchbinderische Verarbeitung
C. Fikentscher Darmstadt.

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SPLENDOR SOLIS

Der Splendor Solis oder Sonnen-Glantz ist eine Lehrschrift der Alchemie
in sieben Traktaten aus dem 16. Jahrhundert. Die Alchemie ist wohl
im 2./3. Jahrhundert im griechisch sprechenden Ägypten entstanden.
Sie verband seit alter Zeit religiöse, psychologische Deutungen mit
magischen Rezepten des alten Orients. Erst im 11./12. Jahrhundert
gelangen die fortgeschrittenen Kenntnisse über die Alchemie aus arabischen
und byzantinischen Quellen in das Abendland. So bleibt im
Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit die Alchemie die Beschäftigung
mit chemischen Stoffen sowie das Streben, alle wirksamen Kräfte
und Qualitäten der Stoffe zum menschlichen Nutzen zu erforschen
und anzuwenden. Mit Paracelsus scheidet sich dann im 16. Jahrhundert
nach einer Erneuerung in der Auffassung von den Naturwissenschaften
die empirische Chemie als Wissenschaft ab, während die Alchemie
als »Geheime Kunst« auβerhalb der Naturwissenschaften
weiterexistiert. Schon früh richtete sich das Streben der Alchemisten
darauf, aus unedlen Metallen Gold zu machen. Dazu bedurfte es, so
glaubten sie, einer Substanz (d. h. des Steins der Weisen), von der sie
annahmen, daβ sie die mystisch-magischen Kräfte besäβe, um z. B. Blei
in Gold zu verwandeln. Ferner sollte diese Substanz Krankheiten heilen,
die Jugend wiederherstellen und das Leben verlängern. Die Alchemie
steht in einer sehr engen Verbindung zur Astrologie. Die Metalle haben
eine planetarische Entsprechung: sieht man doch im Golde den Repräsentanten
der Sonne, steht das Silber in einer Beziehung zum Mond, das
Eisen zum Mars, das Quecksilber zum Mercur, das Kupfer zur Venus,
Zinn zum Hermes. Man stellte sich in der Natur einen langen Entwicklungsprozeβ
vor: vom Blei als unterste Stufe (dem Planeten Saturn
zugeordnet) über das Quecksilber bis zum Golde. Diesen »Entwicklungsprozeβ«
wollte man im kleinen Maβe im eigenen Laboratorium
nachvollziehen, wobei man den Erfolg von einem bestimmten Sonnenbzw.
Planetenstand abhängig machte, der die Transmutation bewirken
sollte. Auf der Suche nach einer Metalle verwandelnden Substanz
und einem universellen Lösungsmittel untersuchten die Alchemisten

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Fin du texte de ce document, ce document étant sujet à droits d'auteur.

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